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Der Ausdruck
Filigran bedeutet wörtlich soviel wie
„gekörnter Draht“ (von lat. filum =
Faden, Draht; und granum = Korn) und
bezeichnet Goldschmiedearbeiten aus
Metallfäden mit aufgesetzten Metallperlen.
Es handelt sich um eine alte, ornamentale
Drahtbiegetechnik aus zierlichen, dünnen,
wie zu Seilen geflochtenen (gekordelten)
Drähten. |
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Ab dem 20.
Jahrhundert werden die Drähte auch ohne
Unterlage zu einem feinen, durchbrochenen
Gespinst geflochten und nur an den
Berührungspunkten gelötet. Die
Materialstärke der Drähte beträgt bis zu
0,01 mm. Zur Ornamentgestaltung verwendet
man entweder nur gekordelte Drähte, oder mit
Schneideeisen geschnittene und dann flach
gewalzte Drähte in verschiedenen Stärken.
Auch auf dünne Metallstreifen werden
gekordelte Drähte aufgelötet. Gelötet wird
mit Streulot. |
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